zurück

In italienisch: Treeology – Theology. In connessione: noi, Dio e l’albero

05.03.2025 19:30 - 21:30

Wenn die Theologie mit der Stimme einer Frau spricht.
Elisabeth Green, eine der bekanntesten „feministischen“ Theologinnen, ist am Mittwoch, 5. März, um 19.30 Uhr, auf Einladung der Akademie Meran, Euphur und des Frauenmuseums in der Innerhofer Straße 1 in Meran zu Gast, um ihr neuestes Buch 'Treeology - Theologie. In Verbindung: Wir, Gott und der Baum“ vorstellen, in Verbindung: Wir, Gott und der Baum, erschienen bei Gabrielli editore.
Das Bestreben der ökofeministischen Theologien besteht darin, das dualistische Denken zu überwinden, das die Wirklichkeit in Gegensätze vom Typ „heilig/profan“ aufteilt. Sie schlagen vor, ein „ökologisches Denken“ der totalen Verbundenheit mit dem Planeten anzunehmen, demzufolge wir im Inneren der Natur sind, so dass die „Natur“ als „eine Realität außerhalb von uns“ verschwindet.
Seit den 1970er Jahren wird die Theologie durch eine ökologische Krise herausgefordert, die sich seit ihrem Bekanntwerden nur noch verschlimmert hat. Es wurde argumentiert, dass diese Krise religiöse, insbesondere christliche, Wurzeln hat. Wenn das Christentum und damit auch die Theologie in Frage gestellt wurden, wie konnte dann Abhilfe geschaffen werden? So entstand in den 1980er Jahren die so genannte „Ökotheologie“, die in den letzten Jahren dank der päpstlichen Enzyklika Laudato si' neuen Auftrieb erhalten hat.
Green wird einen Dialog mit dem Journalisten Francesco Comina führen.
Elisabeth Greens Buch ist in eine theologische Forschung eingebettet, die sich durch eine ökologische Sensibilität einerseits und ein feministisches Bewusstsein andererseits auszeichnet. Sie schlägt vor, über Bäume nachzudenken, indem sie sich auf einige Stränge der zeitgenössischen T
Elizabeth E. Green ist emeritierte Pastorin der Evangelisch-Baptistischen Christenunion Italiens. Sie ist Mitglied des Coordinamento Teologhe Italiane, war Burns Fellow an der University of Otago (Neuseeland) und Gastprofessorin am Internationalen Baptistischen Seminar in Rüschlikon (Schweiz), an der Waldensischen Theologischen Fakultät (Rom) und an der Päpstlichen Lateran-Universität. Sie arbeitet hauptsächlich über Theologie, Feminismus und Gender. Ihr neuestes Buch ist im Verlag Gabrielli erschienen: Treeology/Theology. In connessione: noi, Dio e l'albero (Collana Esh - testi di ecoteologia femminista). Zu ihren weiteren Veröffentlichungen gehören: Unser Vater? Dio, genere e genitorialità (2015), Un percorso a spirale (2020), Dio, il vuoto e il genere (2023), herausgegeben von Claudiana und, zusammen mit Cristina Simonelli, Incontri (San Paolo, 2019) und mit Selene Zorzi und Simona Segoloni Ruta, Sorelle tutte (La Meridiana, 2021).
Termine
05.03.2025 19:30 - 21:30