St.-Georg-Kirche

St.-Georg-Kirche

Eine romanische Rundkirche mit reicher Vergangenheit

Im idyllischen Weiler St. Georgen oberhalb von Schenna liegt die romanische Rundkirche St. Georg – ein herausragendes Beispiel romanischer Baukunst im Alpenraum. Errichtet im 12. Jahrhundert, beeindruckt sie durch ihr charakteristisches Kegeldach und ihre kunsthistorisch bedeutenden Fresken.
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Denn dies gilt als der erste Schlüssel zur Weisheit: das beständige und häufige Fragen. Petrus Abaelardus (1079 – 1142)
Im Inneren der Kirche befindet sich ein spätgotischer Flügelaltar, der der berühmten Werkstatt Hans Schnatterpecks zugeschrieben wird. Im Mittelschrein ist der heilige Georg dargestellt, wie er mit Engeln gegen den Drachen kämpft. Die Flügel zeigen Szenen der Verkündigung sowie Reliefs des heiligen Silvester und des heiligen Antonius.

Fresken, Legenden und stille Zeugen der Zeit
Besonders eindrucksvoll sind die Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, die Episoden aus dem Martyrium des heiligen Georg, das Jüngste Gericht und Szenen aus der Nikolauslegende zeigen. Sie stammen vermutlich von einem anonymen Meister, der auch in St. Prokulus in Naturns und auf Schloss Lichtenberg tätig war.
Ein weiteres Highlight ist die barocke Holzskulptur der Heiligen Kümmernis, einer legendären Märtyrerin, die mit Bart dargestellt wird – ein seltenes Motiv in der christlichen Ikonografie.
Trotz eines schweren Blitzschlags im Jahr 1591, der Teile der Kirche beschädigte, blieben die Fresken auf wundersame Weise weitgehend erhalten.
April bis Allerheiligen: 30.03.2026 - 01.11.2026
 
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