Unsere Projekte für eine grünere Zukunft
Nachhaltig denken, gemeinsam handeln, langfristig profitieren

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Nachhaltig denken, gemeinsam handeln, langfristig profitieren

Kunstprojekt: "Die Natur ist nicht deine Toilette"

Ein kreatives Zeichen für Verantwortung und Umweltschutz

Ein einzigartiges Kunstprojekt macht in Partschins auf ein wichtiges Umweltthema aufmerksam. 
Das vom Tourismusverein Partschins initiierte Projekt besteht aus einer kreativen Holzmontage in Form eines Toilettenpapierhalters. An der Stelle, an der das übliche weiße Toilettenpapier angebracht ist, befindet sich jedoch ein Salzstein für Tiere, der wie eine Toilettenpapierrolle aussieht.
Auf dem Kunstwerk steht: “Die Natur ist nicht deine Toilette und das ist kein Toilettenpapier”.

Diese unkonventionellen und vielleicht auch provokanten Kunstwerke, die an verschiedenen Wanderwegen aufgestellt wurden, sollen den Betrachter daran erinnern, dass die Natur kein Ort ist, an dem man Müll hinterlassen sollte. Vor allem Toilettenpapier und Taschentücher verrotten nicht schnell genug (2-3 Jahre) und auch menschliche Exkremente können für die Tierwelt gefährlich werden. Salzstein hingegen ist eine nützliche Ressource für Weidetiere wie Ziegen und Schafe, die den Salzstein ablecken können.

Das Hauptziel des Projekts ist es, die Aufmerksamkeit der Besucher auf die Notwendigkeit zu lenken, die Natur zu schützen und zu respektieren. Es soll dazu anregen, verantwortungsbewusst zu handeln und keine Abfälle in der Natur zu hinterlassen.
Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, die Notdurft zu verrichten, sollten Fäkalien mindestens 15-20 cm tief vergraben werden, um die Zersetzung zu fördern und Tiere fernzuhalten. Für die Hygiene können natürliche Materialien wie große Blätter oder Moos verwendet werden, die mit vergraben werden. Diese Materialien sind biologisch abbaubar und verursachen keine langfristigen Umweltschäden.

Die Gemeinde Partschins und ganz Südtirol sind bekannt für atemberaubende Landschaften und eine vielfältige Tierwelt.
Der Tourismusverein möchte mit diesem Projekt einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und den Betrachter für die Problematik sensibilisieren.
Dieses Kunstprojekt zeigt auch, dass Kunst nicht nur ästhetisch ansprechend sein, sondern auch eine starke Botschaft vermitteln und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann.
Das Baumfest ist für uns mehr als eine gemeinsame Pflanzaktion – es ist ein bewusstes Zeichen für Verantwortung, Wertschätzung und einen achtsamen Umgang mit unserer Natur.
Bäume prägen nicht nur unsere Landschaft, sondern erfüllen eine Vielzahl wichtiger Funktionen: Sie binden CO₂, verbessern die Luftqualität, regulieren das Mikroklima und bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht unserer Region.

Mit dem gemeinsamen Pflanzen neuer Bäume möchten wir aktiv etwas zurückgeben. Dort, wo Natur genutzt wird, braucht es auch Pflege, Erhalt und vorausschauendes Handeln. Das Baumfest steht genau für diesen Gedanken: nicht nur darüber zu sprechen, sondern selbst tätig zu werden – nachhaltig, bewusst und mit Blick auf die Zukunft.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist das Miteinander. Beim Baumfest kommen Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen, lernen voneinander und erleben Natur unmittelbar. Dieses gemeinsame Tun stärkt das Bewusstsein dafür, wie eng Mensch und Umwelt miteinander verbunden sind. Wer selbst einen Baum pflanzt, entwickelt oft eine ganz andere Beziehung zur Landschaft – eine, die von Respekt und Verantwortung geprägt ist.

Gleichzeitig möchten wir Wissen vermitteln: über den Wald, seine Bedeutung, die richtige Pflege von Bäumen und die Herausforderungen, vor denen unsere Natur heute steht. Denn nachhaltiger Schutz beginnt mit Verständnis. Nur wer Zusammenhänge kennt, kann langfristig verantwortungsvolle Entscheidungen treffen.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, heute so zu handeln, dass auch kommende Generationen eine lebenswerte Umwelt vorfinden. Das Baumfest ist ein kleiner, aber sichtbarer Schritt in diese Richtung – ein Zeichen dafür, dass gemeinsames Handeln, regionale Verantwortung und der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen eine nachhaltige Wirkung entfalten können.
PartschINSER Bamfest
Wenn in den frühen Stunden des Tages die ersten Vogelstimmen erklingen, zeigt sich die Natur von ihrer stillen, ursprünglichen Seite. Vögel begleiten unsere Landschaft, beleben Wiesen, Wälder und Gärten und sind Teil des natürlichen Rhythmus, der das Leben in unserer Umgebung prägt. Ihnen Raum zu geben bedeutet, der Natur Aufmerksamkeit und Wertschätzung entgegenzubringen.

Eine lebendige Landschaft bietet Vögeln Schutz, Nahrung und Rückzugsorte. Wo Vielfalt wachsen darf und Natur behutsam genutzt wird, entsteht ein Gleichgewicht, das weit über einzelne Lebensräume hinauswirkt. Diese feinen Zusammenhänge sind oft leise – und gerade deshalb so wertvoll. 
Naturverbundenheit entsteht dort, wo Menschen innehalten, beobachten und zuhören. Wer Vogelstimmen bewußt wahrnimmt, entdeckt die kleinen Zeichen einer intakten Umwelt und entwickelt ein Gespür für die Bedürfnisse der Natur. Aus dieser Nähe wächst Verantwortung – ganz ohne erhobenen Zeigefinger.

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, der Natur mit Respekt zu begegnen und ihr Zeit, Raum und Aufmerksamkeit zu schenken
. Es geht darum, Vielfalt zu bewahren, Landschaft achtsam zu erleben und den natürlichen Reichtum unserer Region behutsam weiterzugeben. 
Diese Haltung spiegelt sich auch in der vogelkundlichen Erlebniswanderung wider. Sie lädt dazu ein, die heimische Vogelwelt bewusst wahrzunehmen, Zusammenhänge zu erkennen und die Landschaft von Partschins mit offenen Sinnen zu erleben – leise, entschleunigt und im Einklang mit der Natur.
Die Welt der Vögel bewusst wahrnehmen