Im geschichtsträchtigen Ambiente des Ansitzes Mairhof entstehen aus sonnengereiften Früchten aus eigenem Anbau leckere, naturbelassene Produkte: Apfelsaft, verschiedene Marmeladen, Frucht- und Blättersirupe, selbstgemachte Chutneys und noch einiges mehr stehen im denkmalgeschützten Hof von Familie Bernhart zum Verkauf und zur Verkostung bereit. Im Kräutergarten gedeihen die natürlichen Zutaten wohltuender Teemischungen. Und in den Weinbergen des Familienguts wachsen heimische Rebsorten, die mit viel Liebe und Sorgfalt in edle Riesling, Weißburgunder, Grüner Veltliner, Lagrein Rosé, Vernatsch, Blauburgunder und Zweigelt Weine verwandelt werden. Feine Tropfen, die Gaumen und Herz erfreuen, und die auf Wunsch gerne im historischen Keller verkostet werden dürfen.
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Geschichte: Der Ansitz Mairhof in Partschins gehört zu den ältesten erhaltenen Ansitzen des Dorfes und ist ein wichtiges Zeugnis der lokalen Bau- und Siedlungsgeschichte. Der stattliche Bau mit Zinnengiebeln, einem Flur mit Gratnetzgewölbe und der Kassettendecke in der Stube wird 1357 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Quelle scheint als Besitzer ein gewisser Chuonrad auf, über dessen Person keine weiteren gesicherten Daten überliefert sind. Der Hof war schon früh ein zentraler landwirtschaftlicher Besitz im Ortskern.
Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt der Mairhof nach einem Brand um 1500. Auf die ältere Bausubstanz wurde eine spätgotisch freskierte Fassade aufgesetzt, die den Ansitz bis heute prägt. Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Gebäude immer wieder angepasst, blieb aber in seiner Grundstruktur erhalten.
Zum wirtschaftlichen Leben des Hofes gehörte neben Ackerbau und Viehhaltung auch der Weinbau, der in Partschins eine lange Tradition hat. Bereits in früher Zeit wurde am Mairhof Wein gekeltert und gelagert – ein Handwerk, das über Generationen weitergegeben wurde und bis heute Teil der Identität des Hofes ist.