Kirchen, Kapellen und Klöster prägen die Kulturlandschaft von Lana und Umgebung bei Meran. Von romanischen Kirchen und spätgotischen Kunstwerken bis zu historischen Klosteranlagen erzählen sie von der Geschichte und den religiösen Traditionen Südtirols. Du findest sie in den Ortskernen ebenso wie auf Hügeln und Bergen, wo sich ein Besuch oft mit einem Spaziergang oder einer Wanderung verbinden lässt.
Romanische Kirchen und gotische Kunstschätze
Zu den kunsthistorisch bedeutenden Kirchen der Region gehört St. Margarethen in Lana. Die Kirche ist für ihre drei romanischen Rundapsiden und ihre Fresken aus dem frühen 13. Jahrhundert bekannt.
In der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Niederlana befindet sich der über 14 Meter hohe Flügelaltar von Hans Schnatterpeck. Das spätgotische Kunstwerk zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Lana und gibt Einblick in die sakrale Kunst des ausgehenden Mittelalters.
Historische Bergkirchen rund um Lana
Auch außerhalb der Ortszentren gibt es Kirchen mit einer langen Geschichte. Auf dem Vigiljoch oberhalb von Lana steht die Kirche St. Vigilius, die seit Jahrhunderten als Wetterkirche bekannt ist.
Auf dem Hügel von Naraun bei Tisens liegt die Kirche St. Hippolyt. Der Standort weist eine jahrtausendealte Siedlungsgeschichte auf und bietet einen weiten Blick über das Etschtal und die umliegenden Berge. Beide Kirchen lassen sich bei Wanderungen durch die Landschaft entdecken.
Klöster und religiöse Traditionen
Auch Klöster haben die Geschichte von Lana geprägt. Dazu gehört das Kloster Lanegg, das von der klösterlichen Tradition des Ortes erzählt. Mit dem Galanthus-Klostergarten ist zudem ein Ort verbunden, an dem sich Gartenkultur und klösterliches Erbe begegnen.
Weitere Zeugnisse der religiösen Geschichte sind die Kirche St. Peter in Lana, die mit dem Deutschen Orden verbunden ist, und die Heilig-Kreuz-Kirche im Ortszentrum. Gemeinsam mit den zahlreichen Kapellen der Umgebung geben sie Einblick in die religiöse und kulturelle Entwicklung der Region.